Bauler Kleeschen

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D'Bauler Kleeschen[1], op Däitsch Baulerskläusgen[2], war eng Klaus tëscht Bauler an dem Neischeierhaff, un déi haut just nach e Weekräiz erënnert, bei deem haut eng jonk Lann wiisst. Bauler läit direkt vis-à-vis vu Biwels ëstlech op der Kopp am Äifelkrees Béibreg-Prüm (Däitschland).

Am Iwwerdroene Sënn war d'Bauler Kleeschen och eng bemierkenswäert Lann, déi op derselwechter Plaz gewuess ass. Dem Nicolas Gredt[3] no war et eng ganz déck Lann.

D'Weekräiz um Bauler Kleeschen. Am Hannergrond erkennt een déi iewescht Basengen um Niklosbierg

Literatur[änneren | Quelltext änneren]

  • Gredt, Nicolas, 1883. Sagenschatz des Luxemburger Landes. 645 S. Victor Bück, Luxemburg.
  • Schannat, Johann Friedrich & Georg Bärsch, 1852. Eiflia illustrata, oder geographische und historische Beschreibung der Eifel. Band III. Verlag von Jakob Anton Mayer, Aachen und Leipzig. Kleesschen op Säit 559

Referenzen[Quelltext änneren]

  1. Kleeschen am Sënn vu "kleng Klaus". Et fënnt een och d'Schreifweis Bauler Kläschen.
  2. Baulerskläusgen, von einer Klause die sonst dort stand so genannt, zwischen Bauler und dem Hof Neu-Schcucr, ist einer der höchsten Punkte in der Gegend und die darauf stehende Linde ist viele Stunden weit sichtbar. Diese Linde steht am Wege, der von dem Neu-Scheuerhof nach Bauler führt. Der Punkt ist 1522 Fuß hoher als der Amsterdamer Pegel. Cf. Schannat & Bärsch 1852 an der Literatur.
  3. Den Text am Original: "Der Bauler Kleeschen.
    Etwa eine Stunde von Vianden, auf einer durch ihre herrliche Aussicht weit und breit bekannten Anhöhe, steht der Bauler Kleeschen, eine Linde, die ihren Namen von einem vor alter Zeit dort stehenden Kläuschen hat. Heute ist die Klause längst in Trümmer gesunken; einige wenige Mauerreste und ein Häuflein Steingeröll, die noch um die Linde herumliegen, und ein kleines Kreuz bezeichnen die Stelle, wo sie stand. Die ursprüngliche Linde wurde vorzeiten umgehauen und soll einen gewaltigen Umfang gehabt haben. In ihrer Nähe war es nie recht geheuer: noch heuer sollen der wilde Jäger und ähnliche Geister ihren Spuk daselbst treiben. Der Bauer, der den ehrwürdigen Baumriesen umgehauen, mußte, außer anderen Strafen, eine neue Linde an die Stelle der alten pflanzen und, um deren schnelles Wachstum zu fördern, dieselbe mit sieben Fuder Mist düngen.
    Noch heute soll, der Sage nach, ein Schatz in der Nähe des Bauler Kleeschen neun Schuh tief in der Erde vergraben liegen, und zwar auf der Stelle, welche der Schatten der Lindenkrone Schlag Mittag bedeckt. Als man Nachgrabungen anstellte, fand es sich, daß jene Berechnung noch zur Zeit der alten Linde gemacht worden, und man mußte die Arbeit einstellen. (J.N. Moes)".