Herta Müller

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D'Herta Müller (2011).

D'Herta Müller, gebuer de 17. August 1953 zu Nițchidorf, a Rumänien, ass eng däitsch Schrëftstellerin, déi am rumänesche Banat opgewuess ass an 1987 a Westdäitschland ausgewandert ass. An hire Wierker thematiséiert si d'Auswierkungen an d'Suitë vun der kommunistescher Diktatur a Rumänien (déi 1989 mat der Exekutioun vum Niclae Ceaușescu op en Enn goung). Si huet notamment ëffentlech déi intellektuell Feigheet kritiséiert.

2009 krut d'Herta Müller den Nobelpräis fir Literatur.

Si war, ier se 1997 ausgetrueden ass, Member vum P.E.N.-Zentrum Deutschland an ass zënter 1995 an der Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung.

Wierker[änneren | Quelltext änneren]

Prosa[änneren | Quelltext änneren]

  • Niederungen. Prosa. Bukarest 1982 zenséiert Editioun; Berlin 1984 u. ö. vollstänneg Editioun.
  • Drückender Tango. Erzählungen. Bukarest 1984, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1988 & 1996 (Nei Editioun: rororo 22080, ISBN 3-499-22080-6).
  • Der Mensch ist ein großer Fasan auf der Welt. Rotbuch, Berlin 1986, ISBN 3-88022-730-6.
  • Geschichten. In: Akzente, Dezember 1987, H. 6., S. 509–513.
  • Barfüßiger Februar. Berlin 1987, ISBN 3-88022-024-7
  • Reisende auf einem Bein. In: manuskripte, Graz 1989, Nr. 103, Jg. 29, S. 40–44. Eischt Versioun, dono:
  • Reisende auf einem Bein. Rotbuch, Berlin 1989, ISBN 3-88022-747-0
  • Der Teufel sitzt im Spiegel. Wie Wahrnehmung sich erfindet. Berlin 1991, ISBN 3-88022-767-5.
  • Der Fuchs war damals schon der Jäger. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1992, ISBN 3-498-04352-8.
  • Eine warme Kartoffel ist ein warmes Bett. Hamburg 1992, ISBN 3-434-50014-6.
  • Angekommen wie nicht da. Meranier-Gymnasium, Lichtenfels 1994 (= Leseheft des Meranier-Gymnasiums zur Dichterlesung, Band 9).
  • Herztier. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1994, ISBN 3-498-04366-8.
  • Hunger und Seide. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1995, ISBN 3-498-04373-0.
  • In der Falle. Göttingen 1996, ISBN 3-89244-235-5.
  • Heute wär ich mir lieber nicht begegnet. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1997, ISBN 3-498-04389-7.
  • Die Klette am Knie. Prosagedicht. In: Akzente, Jg. 44, H. 2/ April 1997, S. 104–112, ISSN 0002-3957, ISBN 3-446-23174-9.
  • Der fremde Blick oder Das Leben ist ein Furz in der Laterne. Göttingen 1999, ISBN 3-89244-359-9.
  • Heimat ist das, was gesprochen wird. Blieskastel 2001, ISBN 3-935731-08-6.
  • Der König verneigt sich und tötet. Hanser, München u. a. 2003, ISBN 3-446-20353-2.
  • Der Blick der kleinen Bahnstationen. In: Horch und Guck. 18. Jahrgang, Heft 64, 2/2009
  • Atemschaukel. Roman. München 2009, ISBN 978-3-446-23391-1
  • Cristina und ihre Attrappe oder Was (nicht) in den Akten der Securitate steht. Göttingen 2009, ISBN 978-3-8353-0628-8.
  • Immer derselbe Schnee und immer derselbe Onkel. Hanser, München u. a. 2011, ISBN 978-3-446-23564-9 und Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main, 2013, ISBN 978-3-596-19392-9.

Lyrik (Collagen/Found Poetry)[änneren | Quelltext änneren]

  • Der kalte Schmuck des Lebens. Texte. Ursus Press 05, Berlin 1987
  • Der Teufel sitzt im Spiegel. Wie Wahrnehmung sich erfindet. Rotbuch Verlag, Berlin 1991, ISBN 3-88022-767-5
  • Der Wächter nimmt seinen Kamm. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1993, ISBN 3-498-04354-4. Postkaartesammlung mat Bild-Text-Collagen
  • Im Haarknoten wohnt eine Dame. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2000, ISBN 3-498-04474-5.
  • Este sau nu este Ion. Iași 2005, ISBN 973-681-994-9.
  • Die blassen Herren mit den Mokkatassen. Hanser Verlag, München 2005, ISBN 3-446-20677-9.
  • elf Jahre später gegen Abend. 16 Collagen von Herta Müller. BUCHENpresse Dresden 2008 (12 Exemplarer)
  • Vater telefoniert mit den Fliegen. Hanser Verlag, München 2012, ISBN 978-3-446-23857-2. Taschenbuchausgabe 2014, ISBN 978-3-596-19826-9.
  • „Unser Leben/ war kompliziert in 7 Arten“. 10 Collagen. In: Norbert Otto Eke (Hrsg.): Ehrenpromotion der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn an Herta Müller. Paderborn, 29. Oktober 2012. Paderborn, Universität, 2013, S. 28–38.
  • Collage Poems. In: Herta Müller. Politics and aesthetics. Edited by Bettina Brandt and Valentina Glajar. University of Nebraska Press, Lincoln 2013, ISBN 978-0-8032-4510-5, S. 31–35.

Essayen[änneren | Quelltext änneren]

  • Wenn wir schweigen, werden wir unangenehm – wenn wir reden, werden wir lächerlich. Kann Literatur Zeugnis ablegen? In: Heinz Ludwig Arnold (Hrsg.): Text und Kritik. Zeitschrift für Literatur. Themenheft Herta Müller, Nr. 155, Heft 7/2002, S. 6–17.
  • Zusammen mit Dagmar von Hoff: „Erzählen, Erinnern und Moral. Ruth Klügers „weiter leben. Eine Jugend“ (1992).“ In: Erinnerte Shoah. Die Literatur der Überlebenden = The shoah remembered. Walter Schmitz (Hrsg.). Thelem, Dresden 2003, ISBN 3-935712-32-4, S. 203–222.
  • „Herzwort und Kopfwort. Erinnerung ans Exil.“ In: Was hat der Holocaust mit mir zu tun? 37 Antworten. Herausgegeben von Harald Roth, Pantheon, München 2014, ISBN 978-3-570-55203-2, S. 119–129.
  • Schönheit ist politisch. In: Die Welt. 27. September 2014 (Vorabdruck aus: Ein Hauch von Lippenstift für die Würde. Weiblichkeit in Zeiten großer Not. Herausgegeben von Henriette Schroeder. Elisabeth Sandmann Verlag, München 2014, ISBN 978-3-938045-91-6).
  • Hunger und Seide. Essays, Hanser, München 2015, ISBN 978-3-446-24765-9.
  • Herzwort und Kopfwort. Mit Fotografien von Jörn Vanhöfen. Verlag Thomas Reche, Neumarkt 2016, ISBN 978-3-929566-70-3.

Theater[änneren | Quelltext änneren]

  • Herztier. Fir d'éischt gespillt am Maxim Gorki Theater Berlin den 20. April 2009. Regie Felicitas Bruckner, mit Anja Schneider
  • Niederungen. Fir d'éischt gespillt am Staatstheater Temeswar den 29. September 2012. Regie Niky Wolcz
  • Reisende auf einem Bein. Deutsches Schauspielhaus]in Hamburg de 25. September 2015.

Um Spaweck[änneren | Quelltext änneren]

Commons: Herta Müller – Biller, Videoen oder Audiodateien