Helmut Schmidt

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Den Helmut Schmidt (1969).
(2001)

Den Helmut Heinrich Waldemar Schmidt, gebuer den 23. Dezember 1918 zu Hamburg an och do gestuerwen den 10. November 2015, war en däitsche Politiker vun der SPD. Hie war vun 1974 bis 1982 de fënnefte Bundeskanzler vun der Bundesrepublik Däitschland.

De Schmidt gouf 1961 Senator fir d'Police zu Hamburg a gouf an där Funktioun bei der Stuermflut 1962 als Krisemanager ganz populär. Vun 1967 bis 1969 war hie Fraktiounspresident vun der SPD am Bundestag, dem federale Parlament, 1969 bis 1972 Verdeedegungsminister ënner dem Kanzler Willy Brandt an 1972 fir en halleft Joer zousätzlech Minister fir Ekonomie a Finanzen, dunn, bis 1974, Finanzminister. 1974 gouf en zum Bundeskanzler gewielt. Am spéide Summer 1982 ass d'Koalitioun vun SPD an FDP auserneegebrach, a bei de Walen duerno krut d'CDU mam Helmut Kohl un der Spëtzt déi meescht Stëmmen, deen da säin Nofolger als Kanzler gouf.

Zanter 1983 war den Helmut Schmidt Co-Editeur vun der Wochenzeitung Die Zeit.

Vun 1942 bis zu hirem Doud 2010 war hie mat der Loki Glaser bestuet. Hir Duechter Susanne gouf 1947 gebuer.

Wierker (Auswiel)[änneren | Quelltext änneren]

1960–1969

  • Verteidigung oder Vergeltung. Ein deutscher Beitrag zum strategischen Problem der NATO. Seewald/Stuttgart-Degerloch 1961.
  • Militärische Befehlsgewalt und parlamentarische Kontrolle. In: Horst Ehmke, Carlo Schmid, Hans Scharoun, Festschrift für Adolf Arndt zum 65. Geburtstag. Frankfurt am Main 1969, S. 437–449.
  • Reform des Parlaments. In: Claus Großner: Das 198. Jahrzehnt. Marion Gräfin Dönhoff zu Ehren. Hamburg 1969, S. 323–336.

1970–1979

  • Die Opposition in der modernen Demokratie. In: Rudolf Schnabel, Die Opposition in der modernen Demokratie. Stuttgart 1972, S. 51–60.
  • Als Christ in der politischen Entscheidung. (Gütersloher Taschenbücher Siebenstern 206). Gütersloher Verlagshaus Mohn, Gütersloh 1976, ISBN 3-579-03966-0.

1980–1989

1990–1994

  • Die Deutschen und ihre Nachbarn. Menschen und Mächte, Teil 2. Siedler, Berlin 1990, ISBN 3-88680-289-2.
  • Politischer Rückblick auf eine unpolitische Jugend. In: Helmut Schmidt, Hannelore Schmidt u. a.: Kindheit und Jugend unter Hitler. Goldmann TB, 1994, ISBN 3-442-12851-X, S. 209–282.
  • Handeln für Deutschland. Berlin 1993.
  • Zur Lage der Nation. 1994.

1995–1999

2000–2004

  • Die Selbstbehauptung Europas, Perspektiven für das 21. Jahrhundert. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart/ München 2000, ISBN 3-421-05357-X.
  • Hand aufs Herz. Helmut Schmidt im Gespräch mit Sandra Maischberger. Ullstein, 2003, ISBN 3-548-36460-8.
  • Die Mächte der Zukunft: Gewinner und Verlierer in der Welt von morgen. Siedler Verlag, München 2004, ISBN 3-442-15378-6.

2005–2009

  • Auf dem Weg zur deutschen Einheit. Rowohlt Verlag, Reinbek 2005.
  • Nachbar China. Helmut Schmidt im Gespräch mit Frank Sieren. Econ, 2006, ISBN 3-430-30004-5 (Vorabdruck In: Die Zeit. Nr. 39/2006).
  • Ich habe keine Angst vor dem Tod. Interview Vanessa de l'Ors mit Helmut Schmidt, „Cicero – Magazin für politische Kultur“, März 2007, S. 56–66, ISSN 1613-4826. {{{1}}}
  • Helmut Schmidt: Außer Dienst. Siedler, München, 2008. ISBN978-3-88680-863-2.
  • Helmut Schmidt, Giovanni di Lorenzo: Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2009, ISBN 978-3-462-04065-4. (Zusammenstellung von Interviews des Die-Zeit-Chefredakteurs mit Schmidt, die in der Kolumne „Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt“ erschienen sind)

zanter 2010

Den Helmut Schmidt (2014).

Literatur[änneren | Quelltext änneren]

Biographien

Iwwer eenzel Periode vu sengem Liewen

  • Uwe Rohwedder: Helmut Schmidt und der SDS. Die Anfänge des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes nach dem Zweiten Weltkrieg. Edition Temmen, Bremen 2007, ISBN 978-3-86108-880-6.
  • Detlef Bald: Politik der Verantwortung. Das Beispiel Helmut Schmidt: Das Primat des Politischen über das Militärische 1965–1975. Aufbauverlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-351-02674-5.
  • Andrea H. Schneider: Die Kunst des Kompromisses, Helmut Schmidt und die Große Koalition 1966–1969. Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 1999, ISBN 3-506-77957-5.
  • Matthias Waechter: Helmut Schmidt und Valéry Giscard d'Estaing. Auf der Suche nach Stabilität in der Krise der 70er Jahre, Edition Temmen, Bremen 2011, ISBN 978-3-8378-2010-2.
  • Klaus Bölling: Die letzten 30 Tage des Kanzlers Helmut Schmidt. Ein Tagebuch. Rowohlt, Reinbek 1982, ISBN 3-499-33038-5.
  • Jochen Thies: Helmut Schmidts Rückzug von der Macht. Das Ende der Ära Schmidt aus nächster Nähe. 2. Auflage. Verlag Bonn Aktuell, Stuttgart 1988, ISBN 3-87959-376-0.

Analysen

Eenzelaspekter

  • Gunter Hofmann: Willy Brandt und Helmut Schmidt. Geschichte einer schwierigen Freundschaft. Verlag C. H. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-63977-7.
  • Henning Albrecht: Pragmatisches Handeln zu sittlichen Zwecken. Helmut Schmidt und die Philosophie. Edition Temmen, Bremen 2008, ISBN 978-3-86108-635-2.
  • Johannes von Karczewski: „Weltwirtschaft ist unser Schicksal“. Helmut Schmidt und die Schaffung der Weltwirtschaftsgipfel. Bonn 2008, ISBN 978-3-8012-4186-5.
  • Heinz-Norbert Jocks:Das Reale und das vorgestellte China. Interview mit Helmut Schmidt. In: Kunstforum International. Bd. 193, September-Oktober 2008, S. 64–77.
  • Guido Thiemeyer: Helmut Schmidt und die Gründung des Europäischen Währungssystems 1973-1979. In: Franz Knipping, Matthias Schönwald (Hrsg.): Aufbruch zum Europa der zweiten Generation. Trier 2004, ISBN 3-88476-652-X, S. 245–268.
  • Kunst im Kanzleramt – Helmut Schmidt und die Künste. Wilhelm Goldmann Verlag, München 1982, ISBN 3-442-10192-1.

Um Spaweck[änneren | Quelltext änneren]

Commons: Helmut Schmidt – Biller, Videoen oder Audiodateien

Referenzen[Quelltext änneren]

  1. Inhaltsverzeichnis (PDF; 50 kB)
  2. 2,0 2,1 2,2 Daniela Münkel: Sammelrezension Helmut Schmidt. In: H-Soz-u-Kult. 9. November 2009 (PDF, 93 kB).